Skandinavien im Winter

Fika! Kaffeepause auf schwedisch

Die Schweden gehören weltweit zu den größten Kaffeetrinkern, deshalb ist Fika – die typische schwedische Kaffeepause – auch eine Institution. Mehrfach wurden wir während unseres Stockholm-Trips zu einer Fika eingeladen oder bekamen einen Tipp, wo wir die Fika besonders schön verbringen könnten.

Schwedische Freunde nahmen uns mit in die Citykonditoriet– ein toller Ort mitten in Stockholm. Alleine hätten wir diese aus der Zeit gefallene Konditorei niemals gefunden, von der Straße aus erkennt man nicht unbedingt, dass sich in diesem Kirchengebäude ein so besonderes Café versteckt.

Ein wundervoll antiquierter Fahrstuhl mit edler Holzverkleidung brachte uns hinauf in den dritten Stock. Vor uns öffneten sich hohe, stuckverzierte Räume mit  großen Spiegeln in Goldrahmen, üppig gepolsterten Stühlen und einer Kuchentheke voller Köstlichkeiten.

Citykondotoriet

Die Atmosphäre war sehr entspannt, viele ältere Stockholmer saßen an den Tischen – alles war das genaue Gegenteil von hip. Ein wunderbarer Fika-Ort in der Adolf Fredriks kyrkogata 10.

Bäckerei Tösse

Eigentlich waren wir zu früh dran, aber ich wollte unbedingt Semlor essen – das schwedische Hefegebäck, das es nur in der Fastenzeit zu kaufen gibt. Glücklicherweise halten sich nicht alle Bäcker an dieses ungeschriebene Gesetz, deshalb bekamen wir an unserem letzten Tag in Stockholm in der Bäckerei Tösse Semlor vorgesetzt: Sehen aus wie ein Windbeutel, werden mit Marzipan und Sahne gefüllt und mit Puderzucker bestäubt – köstlich!

Allerdings verlockte uns die Ladentheke noch zu anderen leckeren Speisen: Wir aßen dick belegte Krabben-Sandwiches, tranken starken schwedischen Kaffee, den man sich an der Theke selbst nachschenkt, und nahmen uns als Souvenir eine große Tüte Zimt- und Kardamom-Schnecken mit. 

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